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Politische Kommunikation

Abteilungsleiterin: Prof. Dr. Anne Schulz

Von links nach rechts: Lucas Paulo da Silva, Anne Schulz und Zhengyi Xu

Der Arbeitsbereich „Politische Kommunikation“ erforscht die Prozesse, Strukturen und Wirkungen politischer Kommunikation. Wir fokussieren dabei auf vier zentrale Themenfelder: Nachrichtennutzung, politische Partizipation, Populismus und Ideologie in Nachrichtenmedien.

Nachrichtennutzung

Im Schwerpunkt Nachrichtennutzung untersuchen wir, wie und warum Menschen Nachrichten konsumieren oder vermeiden – und welche Folgen dies für die politische Wissensvermittlung hat. Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf das Spannungsfeld zwischen Wissensgewinn und Beeinträchtigung des Wohlbefindens durch den Konsum negativer Nachrichten.

Negative News Project

DSI Information Abundance Project

Politische Partizipation

Im Schwerpunkt Politische Partizipation erforschen wir, inwieweit der Zugang zu Nachrichten – sei es über etablierte Medien oder soziale Plattformen – oder deren bewusste Vermeidung das politische Engagement beeinflusst. Wir analysieren, wie unterschiedliche Formen der Nachrichtennutzung die Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen sowie Wahlentscheidungen prägen, mit besonderem Fokus auf nationale Wahlen und Abstimmungen in der Schweiz.

News Avoidance & Participation

Populismus

Im Schwerpunkt Populismus liegt unser Fokus darauf, das Mediennutzungsverhalten populistisch eingestellter Bürger:innen zu verstehen. Wir untersuchen, wie sich Vertrauen in verschiedene Nachrichtenquellen und die Bedeutung von Gruppenidentitäten in diesem Kontext manifestieren. Dabei beleuchten wir die Rolle öffentlich-rechtlicher, sozialer und alternativer Medien.

 

Ideologie in Nachrichtenmedien

Wir untersuchen die ideologische Ausrichtung von Nachrichtenmedien und deren Auswirkungen auf den Journalismus und die Gesellschaft. Unsere Forschung analysiert, wie ideologische Unterschiede die Berichterstattung über bestimmte Themen prägen, die Aufmerksamkeit für bestimmte geografische Regionen beeinflussen und sich auf das Publikum auswirken. Um diese Fragen zu beantworten, messen und analysieren wir Ideologien anhand einer grossen Anzahl internationaler Nachrichtenmedien, vor allem in digitalen Nachrichtenumgebungen. Dabei nutzen wir computergestützte Methoden.